Alternative Orthopädie

In der Orthopädie häufen sich die Fälle, in denen ohne wirkliche Aufklärung des Patienten operiert wird. Es liegt an unserem Krankenkassensystem, wenn eine Operation an der Bandscheibe durchgeführt wird, obwohl es reichlich Alternativen gäbe. Auch ein Hüftschaden oder ein Problem mit dem Kniegelenk muss nicht zwangsläufig zu einer Operation führen. Leider liegt es auch teilweise im Interesse mancher Ärzte, eine Operation vorzuschlagen. Meine Mutter leidet unter einer Verkalkung an der Wirbelsäule, betroffen sind die Nervenkanäle an der unteren Wirbelsäule. Die Verkalkung drückt auf den Nerv und ähnlich Ischias zieht dann der Schmerz von der Hüfte an den hinteren Oberschenkeln bis zu den Knien. Der zuständige Arzt hat eine sofortige Operation empfohlen. Ich war der Ansicht, meine Mutter solle sich eine zweite Meinung einholen. Wir haben dann einen Orthopäden im Raum Aschaffenburg aufgesucht, der mit Akkupunktur und Massagen einen relativ stabilen und fast schmerzfreien Zustand herstellen konnte. Da alternative Vorgehensweisen jeder Operation vorzuziehen sind, sollte man unbedingt einen Fachärtzlichen Rat suchen.

Knacken im Meniskus

Der Meniskus ist ein knorpeliger Puffer zwischen dem Ober- und dem Unterschenkel. Der Oberschenkel sitzt mit den Oberschenkelknorren auf den beiden Menisken, dem Außen- und dem Innenmeniskus. Die Kreuzbänder gehen aus dem äußeren Teil des Meniskus hervor und sind zwischen den Knorren am Oberschenkelknochen fest verwachsen. Zusammen mit den Außen- und Innenbändern und der Kniescheibe bildet sich damit das Kniegelenk. Das Kniegelenk ist starken Belastungen ausgesetzt, denn bei fast allen Bewegungsarten lastet ein Hauptteil unseres Körpergewichts auf den Knieen. Und damit vor allem auf dem Meniskus. Eine Verletzung des Meniskus ist von daher auch als sehr ernst zu nehmen, denn unsere Knorpel können nicht selbst heilen. Sie nutzen sich ab und können darüber hinaus verletzt werden. Schmerzen im Kniegelenk können unterschiedliche Ursachen haben, die nur ein Spezialist erkennt. Ein Orthopäde kann aller Wahrscheinlichkeit nach diagnostizieren, welche Ursache die Schmerzen haben. Ein Knack-Geräusch kann darauf hin deuten, dass es sich um den Meniskus handelt. In jedem Fall sollten Sie einen Facharzt aufsuchen.

Neues Mehrzweckwerkzeug Forest Claw gegen Bandscheibenvorfall

Hartes Arbeiten im Forst gehört dazu, wenn man ein paar Steher Holz für den offenen Kamin zu Hause machen möchte. Gerade wenn der Winter naht, gehen immer mehr Hobby-Holzmacher in den Wald um mit dem Fortpersonal über die gewünschte Holzmenge zu verhandeln. Die Holzstämme sind nach dem Erwerb meist unhandlich groß und müssen bearbeitet werden. Nicht wenige Holzarten haben dabei ein hohes Gewicht und das Heben und Transportieren von Holz machte den Sapie zu einem guten Werkzeug. Der Sapie kommt eimen Spitzhammer (mit einer klauenähnlichen, abgerundeten Spitze) gleich, der an der Schnittstelle in das Holzstück geschlagen werden kann. Dadurch erleichter man das Aufstellen von Holzstücken.

Allerdings hat der Sapie immer wieder dazu geführt, dass es zu einem Abrollen des Holzstückes kam. Verursacht durch unebenen Untergrund, rollt das schwere Holzstück beim Anheben ein Stück zur Seite mit der Folge, dass man unter Umständen ungewohnte Bewegungen machen musste. Zudem war das Aufrechtstellen für den menschlichen Rücken doch sehr mühsam. Eine Belastung der Bandscheibe gekoppelt mit reaktionsbedingt ungewohnten Bewegungen! Kann das gut gehen?

Die Forest Claw ist eine Verbesserung des Sapies. Zwei Klauen und einen für zwei Hände gestalteten Griff geben dem Holzstück beim Aufheben die nötige Stabilität und sorgen dafür, dass die Bandscheibe nicht übermäßig strapaziert wird.

Mehr Informationen finden Sie hier: FOREST CLAW Sapie/Mehrzweckgerät

Hallux valgus – eine fast unendliche Geschichte

Ich war gerade mal zehn Jahre alt, als die ersten Probleme mit meinen Füßen auftraten. Meine Zehen bogen sich so komisch nach oben und lagen fast über den zweiten Zehen. Links war es etwas schlimmer als rechts. Zu dieser Zeit bekam ich auch immer häufiger Schmerzen in meinen Fußballen, vor allen Dingen, wenn ich viel gelaufen war. Außerdem hatte ich nachts quälende Krämpfe im gesamten Fußbereich und oft auch in den Waden.
Meine Mutter machte umgehend einen Termin in einer großen Orthopädiepraxis unserer Stadt. Nachdem er meine Füße kurz untersucht hatte, empfahl er lediglich, beim Schuhkauf auf ausreichend Platz in den Schuhen zu achten. Das mit den Zehen verwachse sich noch, ich sei ja noch ziemlich klein. Mutter verließ wortlos mit mir die Praxis, und ich wusste, da gingen wir bestimmt nicht wieder hin.
Schon drei Wochen später hatten wir einen Termin bei einem nicht minder bekannten Orthopäden unserer Stadt.
Der nahm sich mehr Zeit für mich und untersuchte und vermaß meine Füße, außerdem fertigte er Röntgenbilder an. Anschließend bat er uns zum Gespräch. Zum ersten Mal in meinem Leben hörte ich den Ausdruck „Hallux valgus“. Ich bekam Einlagen angepasst und der Arzt verschrieb mir außerdem noch Schienen, die ich möglichst jeden Tag und jede Nacht tragen sollte. Mutter musste mir neue Schuhe kaufen, in die meine geschienten Füße samt Einlagen hineinpassten.
Tagsüber Schienen und Einlagen zu tragen, war schon eine Quälerei, aber nachts bereiteten mir die Schienen Höllenqualen. Ich hatte solche Krämpfe in den Zehen, dass mir oft die Tränen in die Augen schossen vor lauter Schmerzen. Der Arzt hatte aber gewarnt, es sei nicht ganz angenehm, diese Schienen zu tragen. Also biss ich die Zähne zusammen und hielt eine Zeitlang durch. Dann begann ich, die Schienen auf dem Schulweg heimlich auszuziehen und in der Schultasche verschwinden zu lassen. Aber meine Mutter bemerkte das natürlich schon nach kurzer Zeit.
Nachts, im Tiefschlaf, riss ich mir die Schienen von den schmerzenden Füßen.
Wieder vereinbarte Mutter einen Termin, bei einem weiteren stadtbekannten Orthopäden. Der sah sich nur kopfschüttelnd die Schienen an und gab uns zu verstehen, dass solche Schienen eigentlich nur nach erfolgten Operationen anzuwenden seien, für eine sehr begrenzte Zeit. Meine Füße waren in der Zwischenzeit gewachsen und so passte er mir neue Einlagen an. Die ungeliebten Schienen landeten im Müll.
Mutter hat ganz schön was mitgemacht mit mir in dieser Zeit. Andere Mädchen trugen nun die ersten hohen Schuhe, fast schon Pumps oder High Heels und schicke Sandalen. Hohe Schuhe schaden den Füßen natürlich noch mehr (siehe auch Hallux Valgus) und Mutter verbot sie mir glücklicherweise rigoros. Aber mit den Sandalen im Sommer, das war schon ein Problem. Der Schuhkauf dauerte immer Stunden und ich bekam nie das, was ich gerne wollte. Die nächsten Jahre über blieb meine Mutter hart, was das Tragen der ungeliebten Einlagen und den Kauf passender Schuhe anging. Heute bin ich ihr sehr dankbar deswegen. Ich bin gerade achtzehn geworden und die Fehlstellung der Zehen ist durch die konsequente Behandlung völlig korrigiert. Auch heute noch bin ich beim gleichen Orthopäden in Behandlung. Er hat mir versichert, ich käme jetzt dauerhaft um die unangenehme und nicht unproblematische Operation des Hallux valgus herum.

Orthopädie-Forum

Ich habe eben eine sehr interessante Website entdeckt: ein Forum speziell für Orthopädie. Das Orthopädie-Forum http://www.inkubator-vectoring.de veröffentlicht Erfahrungsberichte von Patienten – für Patienten. Hier finden Sie Berichte über die Themen 

  • Bandscheibe (Kreuzschmerz, Ischias, Facettensyndrom, Facettengelenksarthrose)
  • Hüfte (Hüftgelenk, Hüftgelenksarthrose, künstliches Hüftgelenk)
  • Knie (Kniegelenk, Kreuzband, Meniskus, Kniearthrose, künstliches Kniegelenk)
  • Handgelenk (Karpaltunnel und Karpaltunnelsyndrom)
  • Fußgelenk (Sprunggelenk, Hallux valgus)

Was mir besonders an der Seite gefällt, sind die zahlreichen Tipps der User. Denn wir wissen eigentlich nicht, was uns nach einer Operation erwartet.

Endoskopie: ambulante Bandscheiben-Operation

Mit Hilfe einer seitlichen Endoskopie können laut dem Bayerischen Fernsehen bei einer minimalinvasiven Methode der Bandscheiben-Operationen Erfolgsquoten bis zu 90% erzielt werden. new balance homme Dabei ist keine Vollnarkose notwendig, nike air max pas cher Kanken Mini sodass sich der Patient bereits zwei Stunden nach dem Eingriff wieder schmerzfrei bewegen kann. adidas zx flux belgique Patienten müssen somit keine langen Krankenhaus-Aufenthalte einplanen und können wesentlich schneller in das Berufsleben zurückkehren. fjallraven rucksack Quelle: Nina Rieger, timberland earthkeepers bottes basket new balance Bayerisches Fernsehen, asics gel lyte 3 Rundschau 16:45 Uhr,

Kreuzschmerz oder Ischias?

Wer kennt ihn nicht, den Kreuzschmerz? Das Rückenleiden wegen eines gequetschten Nervs in der Wirbelsäule. Aber worin liegt der Unterschied zu Ischias?

Der Unterschied zwischen Ischias und Kreuzschmerz lässt sich ganz einfach erklären: die Schmerzen strahlen an verschiedenen Orten. Bei Ischias zieht der Schmerz vom Kreuz über das Gesäß nach unten bis hin zu der rückwärtigen Seite der Oberschenkel, in Extremfällen gar bis in die Füße. Dagegen ist der Kreuzschmerz ziemlich genau zwischen der letzen Rippe und dem Steißbein angesiedelt. Ursächlich für das Auftreten von Kreuzschmerzen und Ischias sind Entzündungen an den Nervenbahnen wie sie beispielsweise bei Bandscheibenvorfällen auftreten. Durch dauerhaften Druck auf die Nerven können diese sich entzünden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Kreuzschmerz, Ischias

Vorfall an der Bandscheibe

Die Bandscheibe wirkt wie ein Stoßdämpfer in unserer Wirbelsäule und liegt jeweils zwischen den Wirbeln. Insgesamt 23 Bandscheiben puffern die Belastungen während wir uns bewegen ab. Die Bandscheibe besteht aus einem Faserknorpel, dem äußeren Anulus fibrosus und einem Gallertkern, dem inneren Nucleus pulposus. Der Gallertkern beinhaltet Wasser, das er bei dem Pufferungsprozess abgibt und anschließend wieder während der Schlafphase aufnimmt.

Laut einem Vortrag von Herrn Dr. Keller, Leiter des Wirbelsäulenzentrums an der Grünewaldklinik Aschaffenburg, entstehen Rückenschmerzen häufig durch die Schädigung des äußeren Faserknorpels der Bandscheibe. Durch Fehlbelastung oder in Folge degenerativer Veränderungen bilden sich kleine Risse an der Struktur des Faserknorpels und schliesslich kommt es  zum Austritt des Gallertkerns. Der Gallertkern wird sozusagen bei Beanspruchung nach außen gepresst und kann dadurch Druck auf die Nervenwurzel ausüben. Stechende Schmerzen sind meist die Folge.

Lesen Sie hier mehr Informationen über die Bandscheibe und erfahren Sie mehr über den Unterschied zwischen Ischias und Kreuzschmerzen.

Die Komplexität des Kniegelenks

Es fängt damit an, dass das Knie nach einer längeren Sitzpause etwas steif ist wenn man aufsteht. Nach wenigen Schritten ist die Bewegung wieder uneingeschränkt möglich. Dieses Symptom kann der Anfang eines Knorpelschadens im Kniegelenk sein.

Der Oberschenkelknochen ist an seinem Ende seiner zwei rundlichen Knorren mit Knorpel überzogen und sitzt auf dem Meniskus oberhalb des Schienbeins. Zwischen Meniskus und dem Knorpel sorgt eine Gelenkflüssigkeit für die fast reibungslose Beweglichkeit des Kniekehlgelenks. Beugebewegungen aber auch leichte Drehungen sind mit diesem Gelenk möglich. Die Kniescheibe ist fest in die Sehne der Oberschenkelmuskulatur eingewachsen und wird über die Oberfläche der zwei Knorren geführt. Die Sehne endet am oberen Teil des Schienbeins. Dieses Kniescheibengelenk schützt das Kniegelenk und verbessert die Kraftübertragung beim Strecken des Beins. Dabei halten die Gelenkkapsel und die Bänder das Knie fest zusammen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Kniegelenk.

Eine Verletzung des Kniegelenks, durch sportliche Aktivitäten wie Fußball, kann es nun zu einem Knorpelschaden an einem der Oberschenkelknorren oder einem feinen Riss des Meniskus kommen. Eine Bänderdehnung beispielsweise kann zu mehr Spielraum im Gelenk führen, wodurch die Gelenkflüssigkeit nicht mehr optimal verteilt wird, oder die Gelenkkapsel einen Schaden durch Überbeanspruchung nimmt. Häufig sind auch Haltungsfehler, falsche Belastung oder Überlastung Ursachen für Probleme am Kniegelenk.

In all diesen Fällen sollte unbedingt ein Facharzt aufgesucht werden, wenn Sie unter Schmerzen im Kniegelenk leiden.