Karpaltunnel, Teil 2

Sie arbeiten gerade an Ihrem Schreibtisch und versuchen das Kribbeln beziehungsweise die Betäubung zu ignorieren, die Sie in Ihrer Hand, den Fingern oder dem Handgelenk plagen? Dann leiden Sie möglicherweise an dem Karpaltunnelsyndrom, einer Verengung des Karpaltunnels, der durch Kompression des Mittelarnervs im Handgelenk verursacht wird.

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
Der Mittelarmnerv, der vom Unterarm in die Hand läuft, passiert im Handgelenk einen engen Durchgang: den sogenannten Karpaltunnel. Der Mittelarmnerv teilt sich diesen sehr begrenzten Raum gleichzeitig mit Sehnen, die für die Bewegungsabläufe der Hand, des Daumens und der Finger verantwortlich sind. Gereizte oder entzündete Sehnen, aber auch Verletzungen, Rheuma oder genetisch bedingte Faktoren an exakt dieser Stelle des Körpers können zu einer Schwellung führen, die dann auf dem Mittelarmnerv drückt. Schmerz- oder Taubheitsempfinden sind die Folgen. Die Kompression des Mittelarmnervs im Karpaltunnel nennt man Karpaltunnelsyndrom.

Woran erkennt man eine Schädigung des Karpaltunnels?
Es gibt Symptome, die auf eine Verengung des Karpaltunnels hinweisen und sich stufenweise einstellen. Angefangen von Kribbeln, Brennen bis hin zu  Taubheitsgefühlen  der Hände oder des Daumens und der Mittelfinger weisen darauf hin, dass der Mittelarmnerv durch Druckausübung beeinflusst wird. Wenn sich die Symptome noch verschlechtern, Sie also keine richtige Faust mehr bilden können oder es Ihnen nicht mehr gelingt kleinere Gegenstände zu fassen, dann sollten Sie dringend einen Orthopäden aufsuchen.